LIGA Brandenburg diskutiert Sozialpolitik mit der Landesregierung.
Am 14. April traf sich die LIGA Brandenburg mit den Sozialpolitikern der SPD aus dem Landtag, dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt (MASGZ) sowie der Staatskanzlei Brandenburg. Vorstand Andreas Kaczynski hatte als LIGA-Federführer eine lange Themenliste mitgebracht, die die Verbandsverantwortliche jeweils kurz, aber intensiv vorstellten und mit den Gästen diskutierten: Armutsbekämpfung, Teilhabe, Pflege und Altenhilfe, Migration, Frauen und Familie, Selbsthilfe und Ehrenamt.
In dem Gespräch kamen die vielfältigen sozialpolitischen Baustellen zur Sprache. Ein besonderer Fokus lag auf dem Thema „Wohnen“, sowohl in Bezug auf bezahlbaren Wohnraum für alle Menschen wie auch die wachsende Zahl wohnungsloser oder von Wohnungslosgkeit bedrohter Menschen. Daneben spielte die Situation von Armut betroffener Familien, die auf Beratungsstellen, Familienzentren, gute Kindertagesbetreuung oder Hilfen zur Erziehung angewiesen sind, eine wichtige Rolle. Im Kontext des wachsenden Fachkräftemangels verwiesen die Verbände auf die Chancen, die in einer gelingenden Integration ausländischer Fachkräfte liegt, insbesondere der Menschen, die bereits im Land leben. Dazu gehöre aber sowohl eine entsprechende Aufnahmebereitschaft in der Bevölkerung wie auch eine vernetzte Unterstützung und Vermittlung zwischen zugewanderten Menschen und den vielfältigen Trägern im Land, so die Verbandsverantwortlichen.
Viele der Anliegen wurden seitens der Politik aufgenommen und bestätigt. Allerdings dämpfte Staatssekretär Dr. Johannes Wagner angesichts der Haushaltslage des Landes die Erwartungen auf zusätzliche finanzielle Mittel. Am Ende vereinbarten die Gesprächsteilnehmenden, zu einzelnen Fragestellungen noch einmal vertieft ins Gespräch zu kommen.
Beteiligte am Politik-Gespräch
An den Gesprächen und dem Themenaustausch beteiligt waren: Nadine Graßmel (MdL, Themenfeld: u.a. Familie), Sina Schönbrunn (MdL, u.a. Pflege, Behindertenpolitik), Sebastian Rüter (MdL, Arbeit), Staatssekretär Dr. Johannes Wagner (MASGZ), Ulrike von Gayl (Staatskanzlei), Matthias Bengtson-Krallert (SPD-Referent), Katja Fisch (AWO), Kai Venske (Caritas) sowie vom Paritätischen Brandenburg: Diana Robel, Andreas Kaczynski, Dr. Mark Einig, Steffen Große und Joachim Kay.
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