08. Mai 2026 Berichte Landesverband
30 Jahre Haus des Paritätischen in der Prignitz

Am 6. Mai feierten wir ein Fest der Vielfalt.

Eine Villa mit Geschichte, eine Gemeinschaft mit Herz – das Regionalbüro Prignitz ludt zum 30. Jubiläum in sein wunderbar geschmücktes Haus ein. Gemeinsam mit den Mieterinnen und Mietern feierte das Regionalbüro ein Fest, das summte vor Leben. Alle packten mit an: Die Organisation Lebensräume sorgte für Außenmöbel und Pavillons, der LVKM Berlin-Brandenburg übernahm den Suppenstand und die Initiative Jugendarbeit Neuruppin e.V. (IJN) lieferte selbst gekochte Suppe, frisch gebackenes Brot und Kuchen – alles aus ihren Projekten der Berufsbildung. Auch der ASB, der Verband Neuruppiner Frauen für Frauen und der CJD – seit über 10 Jahren Teil der Gemeinschaft – brachten sich mit ihren Angeboten ein und luden in ihren Räumen zum Austausch ein. Schülerinnen der 10. Klasse des Evangelischen Gymnasiums backten Kuchen und halfen bei der Ausgabe.

"Das Fest ließ spüren, was dieses Haus ausmacht: Vielfalt, Engagement und echten Zusammenhalt. Ohne das tatkräftige Engagement der Mietergemeinschaft wäre das Fest nicht dasselbe gewesen", freut sich Regionalleiterin Antje Baumgart. Das bunte Treiben zog viele Menschen an: Besucherinnen und Besucher des AWO-Teilhabezentrums, Betreute des Betreuungsvereins, eine Gruppe des ASB-Seniorentreffs. Als Gratulanten kamen Partnerorganisationen, Abgeordnete aus Stadt, Landkreis und Bundestag sowie die stellvertretende Bürgermeisterin Neuruppins, die das Fest mit einem Grußwort bereicherte. Der Moment des Tages sei aber die Kindergruppe der Integrations-Kita „Bummi" gewesen, so Antje Baumgart: "Die Kinder des ASB überraschten uns alle mit einem herzlichen Geburtstagsständchen. Überall gab es Gespräche, Begegnungen, gutgelaunte Gesichter. Was der Paritätische mit Vielfalt meint, an diesem Tag war es lebendig."

Lange Geschichte

Die historische Villa in der Fehrbelliner Straße hat bereits mehr als 30 Jahre auf dem Buckel. Bevor der Paritätische Brandenburg das Haus in Neuruppin vor über 30 Jahren grundsanierte, nutzte die sowjetische Armee das Gebäude rund vier Jahrzehnte lang. Beim Wiederaufbau in den 90er packten Menschen mit an, die bis heute zum Haus gehören. Der Lebensräume e.V. – eine unserer ältesten Mitgliedsorganisationen – ist einer davon. Das Vereinsprojekt „Arbeitsräume" unterstützte damals eine sinnvolle Tagesstruktur und Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. "Wir waren maßgeblich am Umbau beteiligt", erinnert sich Geschäftsführer Olaf Müller beim Fest eindrücklich an die Baumaßnahmen.

Viele der Mieter von damals sind bis heute geblieben: Der Betreuungsverein Ruppin zog vor 30 Jahren ein und spendierte zum Jubiläum kurzerhand Bratwurst samt Grill. Genauso lang ist der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg KödR im Haus und schenkte dem Fest eine Aufführung der Jugendkunstschule. Neun junge Tänzerinnen versetzten das Publikum mit ihrem Auftritt in Staunen. Für Stimmung sorgte außerdem die Band SOLITO. 

 

 

 

Eindrücke vom Jubiläum in Neuruppin

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