Strategischer Umgang mit Politik der Empörung und Anti-System-Parteien für soziale Träger

Fachveranstaltung

Parteien der Empörung bewirtschaften gesellschaftliche Erregung mit Krawall und Radau-Rhetorik. Dabei dienen sozial schwache Gruppen oft als Ziele, aber auch soziale Träger kommen ins Visier dieser Politik, weil diese oft das bisherige System abschaffen möchten. Wie agiere ich nun als sozialer Träger in einem Umfeld, wo Politiker*innen und Mandatsträger*innen aus diesen Parteien Macht haben? Wie kann ich die Anliegen meiner Klientinnen und Betroffenen geschickt und gut vertreten? Wie kann ich die  Finanzierung für soziale Aufgaben sichern? Wie erkenne ich die Mechanismen der Mediennutzung dahinter und wie kann ich vermeidbare Fettnäpfchen vermeiden? Diese Veranstaltung geht das Thema systematisch an: Wir steigen hinter die Mechanismen der Empörungsparteien und Erregungspolitik. Wir analysieren Beispiele aus anderen Staaten und Bundesländern. Daraus leiten wir gemeinsam individuelle Handlungsmöglichkeiten ab. Eben weil es vor Ort keine Pauschallösungen gibt, brauchen soziale Träger und Organisationen ihre eigenen Strategien. All das geschieht in einem geschützten Ort des Austauschs, wo wir offen über Möglichkeiten, Herausforderungen und Grenzen sprechen.

Referent: Mathias Hamann, Institut für Kommunikation und Gesellschaft (https://www.institut-kommunikation-gesellschaft.de)

Anmeldeformular

Angaben zum Mitgliedsstatus