LIGA verurteilt Antisemitismus - Brandenburger Verbände rufen zum Schutz der Zivilbevölkerung im Nahostkonflikt auf
Landesverband, Pressemitteilung, LIGA/Kooperationspartner
„Die fürchterlichen terroristischen Angriffe der Hamas auf Israel und das damit verbundene unermessliche Leid von vielen unschuldigen Menschen ist ein Verbrechen
gegen die Menschlichkeit, der wir uns auf der Grundlage des deutschen Grundgesetzes und der UN-Menschenrechtskonvention entschieden entgegenstellen“, sagt Hubertus Diemer, DRK-Landesverband Brandenburg e.V., stellvertretend für alle Mitglieder der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege – Spitzenverbände im Land Brandenburg.
Vor dem Hintergrund des Holocausts, eines von Deutschland ausgehenden Menschheitsverbrechens, sehen die Wohlfahrtsverbände in Brandenburg den
deutschen Staat, Kirchen und die Zivilgesellschaft in der durch nichts zu relativierenden Verpflichtung zum Schutz von Jüdinnen und Juden. Das Recht des Staates Israel zur Selbstverteidigung wird anerkannt. Dies relativiert nicht das große Leid der palästinensischen Bürgerinnen und Bürger in Gaza, die in einen fürchterlichen Krieg
hineingezogen wurden.
Angesichts der eskalierenden Situation rufen die Brandenburger Verbände der Freien Wohlfahrtspflege alle am Konflikt Beteiligten auf, in besonderer Weise den Schutz der zivilen Bevölkerung auf israelischer, wie auf palästinensischer Seite gemäß dem geltenden Völkerrecht zu achten. Auch im Krieg gelten die Menschenrechte und UNKonventionen weiter. Dem Schutz der Zivilbevölkerung muss höchste Priorität beigemessen werden!
Die Brandenburger Verbände empfehlen ihren Mitgliedern, sich dieser Erklärung anzuschließen.
Pressekontakt
Oliver Bendzko – 0331-284 97 63, info@liga-brandenburg.de