Im Einsatz für die Wohlfahrt

Aktuelles, Landesverband

Vorstand Andreas Kaczynski traf sich im Februar mit Brandenburgs neuer Sozialministerin Britta Müller.

Vertreterinnen und Vertreter der LIGA mit Ministerin Britta Müller (4.v.l.)

Gespräche in den Landesministerien, Treffen auf Partei-Ebene sowie Arbeit in Fachausschüssen und mit der LIGA der freien Wohlfahrtsverbände Brandenburg – unser Vorstand und die Referatsleitungen sind nahezu täglich unterwegs, um sich in Politik und Gesellschaft für die gemeinnützige Wohlfahrt einzusetzen.

Treffen mit Britta Müller

So traf sich Vorstand Andreas Kaczynski am 10. Februar gemeinsam mit den Spitzen der anderen Wohlfahrtsverbände mit Britta Müller, Ministerin für Gesundheit und Soziales des Landes Brandenburg. Das Treffen diente dem Kennenlernen und der Verabredung der weiteren Zusammenarbeit. Zu Beginn erläuterten die Verbände Struktur, Auftrag und Arbeitsweise der Wohlfahrtspflege sowie der LIGA der Spitzenverbände als Arbeits- und Beschlussgremium. Im Mittelpunkt standen außerdem die aktuelle Haushaltsplanung der Landesregierung sowie einzelne Fachthemen, wie Gewaltschutz für Frauen, Kinder- und Familienarmut oder der Brandenburger Pflegepakt. 

Die LIGA setzt sich unter anderem für die Überarbeitung der Förderrichtlinie zur Schwangeren(konflikt)beratung ein. Auch die Aufnahme der LIGA Brandenburg in das „Bündnis für Wohnen“ war ein zentrales Thema: Aktuell gibt es mit dem Auslaufen der Mietpreisbegrenzungsverordnung in Brandenburg dringenden Handlungsbedarf, um bezahlbare Mieten bei Neuvermietung zu sichern. Die Wohnarmutsquote in Brandenburg liegt bei besorgniserregenden 20,3 Prozent, wie eine Studie des Paritätischen Gesamtverbandes zeigt.

LIGA-Versammlung

Bei der Mitgliederversammlung der LIGA am 12. Februar ging es unter anderem um das Thema Migration. Nachdem die Zuständigkeit für die Integration von zugewanderten und geflüchteten Menschen vom Sozialministerium ins Innenministerium gewechselt ist, gibt es Sorgen, ob die bestehende Beratungsinfrastruktur erhalten bleibt. Auch den stärkeren Fokus auf ordnungsrechtliche Aspekte betrachten die Spitzenverbände kritisch. Hier kommt den Kreisen und Kommunen eine besondere Bedeutung zu, weshalb die LIGA auf einen engeren Gedankenaustausch mit den Kommunalen Spitzenverbänden setzt.

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